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Sechsmal Gold für die Leichtatheten
Ein letztes Mal in dieser Saison regnete es wieder zahlreiche Goldmedaillen für die Hemminger Leichtathleten. Beim gut besuchten Neustädter Schülersportfest ging es zwar nicht um Vielseitigkeit, sondern um Siege in einzelnen Disziplinen, doch die Hemminger traten in den verschiedensten Wettbewerben an und konnten sich mehr als gut behaupteten.
Die meisten Disziplinen, nämlich fünf, absolvierte Jonathan Hartmann (M13). Nachdem er zunächst beim Weitsprung mit dem starken Gegenwind haderte, aber immer noch Zweiter mit 4,35 m wurde, und auch beim Hochsprungsieg mit 1,33 m nicht ganz zufrieden war, steigerte er sich als Zweiter mit der Kugel auf 8,30 m und nutzte bei den Sprints den optimalen Rückenwind: Bestleistungen in 10,71 Sek. über 75 m– das bedeutete Rang zwei – und 10,33 Sek. beim Sieg über 60 m Hürden. Mit dieser Zeit ist er aktuell der zweitbeste Hürdensprinter Niedersachsens.
Auch die männliche U12 haderte mit dem Wind beim Weitsprung, und auch beim Ballwurf. Zwar spielte er im Hinblick auf die Platzierung keine große Rolle, da alle die gleichen Bedingungen hatten, aber alle hatten sich bessere Leistungen erhofft. In der M11 siegte Yakoub Samha mit 4,09 m im Weitsprung, während Tristan Seven in der M10 mit 3,82 m den zweiten Platz belegte. Beim Ballwurf ging Tristan als Sieger hervor, musste sich aber mit 36 m zufriedengeben. Yakoub kam mit 31,50 m auf den dritten Platz. Über 50 m ließen beide der Konkurrenz keine Chance. Dabei steigerte sich Tristan auf 7,71 Sek., Yakoub rannte 7,69 Sek. Sein gleichaltriger Vereinskollege Anis Fares erreichte in seinem ersten Wettkampf als Neunter einen guten Platz im Mittelfeld.
Chaotisch ging es beim Weitsprung der W12 zu, da das Kampfgericht völlig falsche Regeln anwandte. Folglich mussten viele Springerinnen ein- oder zweimal mehr springen. Petra Tomic wurde in einem starken Teilnehmerfeld mit 3,81 m Sechste. Über 60 m Hürden wurde sie Fünfte.
Die meisten Teilnehmerfelder gab es bei den Jüngsten. Gegen 27 andere Konkurrentinnen musste Nuria Tomm (W08) über 50 m antreten – und kam in 9,02 Sek. als Dritte aufs Siegertreppchen. Etwas Pech hatte sie im Weitsprung, wo sie als Neunte nur um drei Zentimeter das Finale verpasste. Dafür erreichte sie mit dem Schlagball den Endkampf: 15 m bedeuteten Rang fünf.
Jutta Jaedicke 09/2026
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