Jonathan baut Führung im Speerwurf aus
Für einen Familienausflug mit Wettkampf verschlug es Jonathan Hartmann (M13) wie schon im vergangenen Jahr Ende September nach Hamburg. Beim zweitägigen „Fest der 1000 Zwerge“ traf er auf qualitativ wie quantitativ große Konkurrenz aus ganz Norddeutschland.
Nachdem es in der ersten Disziplin, dem Weitsprung nicht so klappte wie gewünscht, kam Jonathan langsam in Fahrt: nach 8,09 m im Kugelstoßen, was vor einer Woche noch Bestleistung bedeutet hätte, steigerte er sich mit dem Diskus auf 21,75 m. Zum Abschluss des ersten Tages ging es noch über 800 m an den Start. Hier unterbot er seine bisherige Bestmarke gleich um fünf Sekunden auf 2:30 Min. und belegten einen starken vierten Rang.
Mit diesem Erfolg im Gepäck ging es am nächsten Morgen in den 2000-m-Lauf. Auch hier verbesserte er sich als Achter deutlich, auf 7:16 Min. Mit dieser Zeit schob er sich auf Rang drei der niedersächsischen Bestenliste. Zwei Stunden später war er wieder fit genug für das nächste Rennen: dieses Mal über 60 m Hürden. Als Fünfter in 10,38 Sekunden blieb er nur knapp über seinem Hausrekord, mit dem er als Nummer Zwei in Niedersachsen geführt wird.
In seinem letzten Wettkampf haute er mit dem Speer einen 35,49 m weiten Wurf raus, womit er im Wettkampf Rang zwei belegte und seine Führung als bester Niedersachse weiter ausbaute. Was für Jonathan nun der krönende Abschluss des Wettkampfes war, ist schwer zu sagen: die Speerwurfleistung, ein Foto mit Owen Ansah, dem deutschen 100-m-Rekordhalter, oder dessen Autogramm und das des fast genauso schnellen Lucas Ansah-Peprah auf der Speerwurf-Urkunde.
Jutta Jaedicke 09/2026
Sechsmal Gold für Hemmingen
Ein letztes Mal in dieser Saison regnete es wieder zahlreiche Goldmedaillen für die Hemminger Leichtathleten. Beim gut besuchten Neustädter Schülersportfest ging es zwar nicht um Vielseitigkeit, sondern um Siege in einzelnen Disziplinen, doch die Hemminger traten in den verschiedensten Wettbewerben an und konnten sich mehr als gut behaupteten.
Die meisten Disziplinen, nämlich fünf, absolvierte Jonathan Hartmann (M13). Nachdem er zunächst beim Weitsprung mit dem starken Gegenwind haderte, aber immer noch Zweiter mit 4,35 m wurde, und auch beim Hochsprungsieg mit 1,33 m nicht ganz zufrieden war, steigerte er sich als Zweiter mit der Kugel auf 8,30 m und nutzte bei den Sprints den optimalen Rückenwind: Bestleistungen in 10,71 Sek. über 75 m– das bedeutete Rang zwei – und 10,33 Sek. beim Sieg über 60 m Hürden. Mit dieser Zeit ist er aktuell der zweitbeste Hürdensprinter Niedersachsens.
Auch die männliche U12 haderte mit dem Wind beim Weitsprung, und auch beim Ballwurf. Zwar spielte er im Hinblick auf die Platzierung keine große Rolle, da alle die gleichen Bedingungen hatten, aber alle hatten sich bessere Leistungen erhofft. In der M11 siegte Yakoub Samha mit 4,09 m im Weitsprung, während Tristan Seven in der M10 mit 3,82 m den zweiten Platz belegte. Beim Ballwurf ging Tristan als Sieger hervor, musste sich aber mit 36 m zufriedengeben. Yakoub kam mit 31,50 m auf den dritten Platz. Über 50 m ließen beide der Konkurrenz keine Chance. Dabei steigerte sich Tristan auf 7,71 Sek., Yakoub rannte 7,69 Sek. Sein gleichaltriger Vereinskollege Anis Fares erreichte in seinem ersten Wettkampf als Neunter einen guten Platz im Mittelfeld.
Chaotisch ging es beim Weitsprung der W12 zu, da das Kampfgericht völlig falsche Regeln anwandte. Folglich mussten viele Springerinnen ein- oder zweimal mehr springen. Petra Tomic wurde in einem starken Teilnehmerfeld mit 3,81 m Sechste. Über 60 m Hürden wurde sie Fünfte.
Die meisten Teilnehmerfelder gab es bei den Jüngsten. Gegen 27 andere Konkurrentinnen musste Nuria Tomm (W08) über 50 m antreten – und kam in 9,02 Sek. als Dritte aufs Siegertreppchen. Etwas Pech hatte sie im Weitsprung, wo sie als Neunte nur um drei Zentimeter das Finale verpasste. Dafür erreichte sie mit dem Schlagball den Endkampf: 15 m bedeuteten Rang fünf.
Jutta Jaedicke 09/2026
Medaillenregen für die Leichtathleten

Bei der Medaillenjagd in Wunstorf heimsten die Hemminger Leichtathleten dreimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze ein. Dabei war Tristan Seven im Dreikampf der M10 so souverän, dass er sogar den Wettbewerb gewann, obwohl bei ihm eine falsche, nämlich viel zu schlechte 50-m-Zeit eingetragen wurde. Besonders viele Punkte holte er mit einem 39 m weiten Ballwurf. In der gleichen Altersklasse kam Tizian Jache auf den vierten Platz.
In bester Verfassung präsentierte sich Yakoub Samha. Nachdem er über 50 m in 7,60 Sek. nur knapp seine Bestmarke verpasst hatte, egalisierte er mit 38 m beim Ballwurf seine Bestleistung und steigerte sich zum Schluss im Weitsprung auf 4,49 m. Den M11-Sieg konnte ihm niemand streitig machen.
Nicht so optimal lief es zunächst für Jonathan Hartmann (M13). Mit 4,23 m im Weitsprung blieb er weit unter Wert, auch mit 37,50 m im Ballwurf war er nicht zufrieden. Beim Hochsprung dagegen sprang er mit 1,38 m so hoch wie nie, und auch über 75 m verpasste er mit 11,09 Sek. seine Bestmarke nur knapp. Auch er gewann mit großem Abstand.
Einen sehr guten Tag erwischte auch Frida Hammersen (W12), die sich als Drittplatzierte u.a. auf 1,38 m im Hochsprung und mit 4,24 m im Weitsprung eine sehr gute Leistung zeigte. Ihre Schwester Insa belegte den fünften Rang.
Ihren ersten Wettkampf bestritten Jonathan Kujat (Neunter der M7), Carlotta Jache (Zweite der W6) und Nuria Tomm, die als Dritte der W8 vor allem mit 9,18 Sek. über 50 m zu überzeugen wusste.
Jutta Jaedicke 09/2026
Jonathan wirft sich an die niedersächsische Spitze
Eher herbstliches Wetter herrschte beim Sommersportfest in Edemissen, und vor allem der starke böige Wind machte den Leichtathleten stark zu schaffen. Dennoch gelang es Jonathan Hartmann (M13) als Sieger seine Bestzeit über 60 m Hürden auf 10,66 Sek. verbessern. Und Yakoub Samha, der als Elfjähriger in der Klasse M12 hochstartete und erstmals über die Hürden rannte, überzeugte mit 11,82 Sek. Damit hat er sich in die aktuelle Top Ten der M12 in Niedersachsen geschoben.
Was mit viel Kampfgeist gegen den Wind beim Hürdensprint noch gut funktionierte, klappte beim Weitsprung dagegen nicht mehr. Mal Rückenwind, mal Gegenwind, mal gar kein Wind. Beide hatten mit dem Anlauf, den sie auch aufgrund des Platzumbaus monatelang quasi nicht trainieren konnten, arge Probleme. Mit ihren Weiten waren sie nicht zufrieden, aber Jonathan und Yakoub beendeten ihre Wettbewerbe immerhin als Erster bzw. Dritter, wobei Yakoub auch hier eine Altersklasse höher gestartet war.
Einen Tag zuvor war Jonathan bereits in Wolfsburg an den Start gegangen. Auch hier herrschte starker Wind, der beim Speerwurf den Speer gerne mal kräftig zur Seite schob. Als Sieger steigerte Jonathan seine Bestmarke um zehn Zentimeter auf 33,91 m, womit er aktuell wieder an der Spitze der M13-Bestenliste in Niedersachsen steht.
Jutta Jaedicke 08/2026
Jonathan deklassiert die Weitsprungkonkurrenz
Beim Dreikampf in Gronau und beim Sparkassenmeeting in Sarstedt gab es wieder einige hervorragende Ergebnisse durch die Hemminger Leichtathleten.
Einen sehr guten Tag erwischte Jonathan Hartmann (M13) in Sarstedt. Bereits beim ersten Versuch im Weitsprung zeigte er, dass er nicht zu schlagen sein würde. Zwar war dieser Versuch leider ungültig, aber sehr weit. Nach 4,60 m im zweiten Versuch, bei dem er – auf Sicherheit springend – 20 Zentimeter verschenkte, schraubte er anschließend seine Bestleistung auf 4,72 m. Die Konkurrenz lag über einen halben Meter hinter ihm.
Später ging er noch über 800 m an den Start. Eine Zeit unter 2:40 Min. sollte es endlich sein. Mit 2:35,62 Min. unterbot er als Sieger seiner Altersklasse seine bisherige Bestmarke um knapp sechs Sekunden.
Gut lief es auch für Frida Hammersen (W12), die sich im Weitsprung auf 4,33 m steigerte und damit den zweiten Platz belegte. Über 75 m steigerte sie sich auf 11,46 Sek., ihre Schwester Insa verbesserte sich auf 11,75 Sek.
Beim Dreikampf in Gronau zeigte Helene Knigge (W11) sehr solide Leistungen: Über 50 m lief sie in 8,53 Sek. so schnell wie noch nie, sprang mit 3,78 m so weit wie noch nie warf den Ball mit 25 m so weit wie noch nie. Am Ende fehlte ihr gerade mal ein Punkt für den dritten Platz.
Nicht so optimal lief es für ihre Schwester Louisa (W13). Nach passablem 75-m-Sprint (11,19 Sek.) machte sich eine Verletzung wieder bemerkbar. Beim Ballwurf schaffte sie noch ordentliche 27 m, musste dann aber leider beim Weitsprung passen.
Eine Chance auf den Sieg hatte Yakoub Samha (M11), nachdem er beim Ballwurf 38,5 m hingelegt hatte und beim Sprint starke 7,53 Sek. gerannt war. Beim Weitsprung lieferte er – obwohl noch aus einer Zone springend – zunächst zwei ungültige Versuche, ehe er den dritten auf Sicherheit springend bei 4,05 m in die Grube setzte. Damit verlor er die entscheidenden Punkte für den Sieg, erreichte mit 1111 Punkten aber immer noch eine sehr gute Punktzahl.
Jutta Jaedicke 06/2026
Insa und Jonathan Vizekreismeister über 800 m
Die Kreistitelkämpfe über 800 m wurden, wie jedes Jahr, wieder ins Wunstorfer Abendsportfest ausgelagert.
Mit Karl Beckmann (M12), Insa Hammersen (W12) und Jonathan Hartmann (M13) waren drei Hemminger vertreten, die alle ihre Bestleistungen verbessern konnten.
Jonathan und Insa holten sich in 2:41 Min. bzw. 2:53 Min. die Vizemeisterschaft, Karl wurde in 2:51 Min. Vierter.
Jutta Jaedicke 05/2026
Starke U14 bei den Kreis- und Bezirksmeisterschaften im Vierkampf
Eine tolle Teamleistung lieferte die weibliche U14 bei den Kreis- und Bezirksmeisterschaften in Burgdorf. Auf Bezirksebene landeten Louisa Knigge, Frida Hammersen, Insa Hammersen, Petra Tomic und Helene Knigge auf dem zweiten Platz, auf Kreisebene holte sich das Quintett sogar den Titel. In der Einzelwertung der W13 wurde Louisa, die mit 10,92 Sek. über 75 m stark in den Wettbewerb startete, Vize-Kreismeisterin. Eine Verletzung bremste sie leider bei den folgenden Disziplinen ein wenig aus, sodass sie zwar mit 1,28 m im Hochsprung und 27 m im Ballwurf noch halbwegs zufrieden sein konnte, aber im Weitsprung fast einen Meter unter Bestleistung blieb. Auf Bezirksebene wurde sie Neunte.
In der W12 hatte Frida Hammersen als Drittbeste des Kreises und Viertbeste des Bezirks einen guten Tag erwischt. Im Sprint steigerte sie sich auf 11,47 Sek. und war mit 4,21 m beste Weitspringerin. Direkt hinter ihr folgten ihre Schwester Insa sowie Petra auf den Rängen vier und fünf. In der Bezirkswertung wurden sie Fünfte bzw. Neunte. Helene gehört eigentlich noch der W11 an, startete aber in der W12, damit eine U14-Mannschaft zustande kommen konnte. Als Jüngste schlug sie sich wacker und landete im Mittelfeld.
Nicht zufrieden war Alina Schlegel (W14), die mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte und dann auch noch etwas Pech hatte. Zwar schaffte sie es auf Kreisebene auf den Silberrang, allerdings mit gerade mal vier Punkten Rückstand auf die Siegerin. Pech vor allem deshalb, weil sie über 100 m nicht im gleichen Lauf war wie ihre Konkurrentin: Während Alina leichten Gegenwind hatte, konnte die Gegnerin von gutem Rückenwind profitieren.
Einen starken Wettkampf lieferte Jonathan Hartmann (M13) ab, der sich im Weitsprung auf 4,63 m steigerte. Zwar gab es für ihn auch über 75 m mit 10,98 Sek. eine neue Bestzeit, doch hier waren doch einige deutlich schneller, was ihm einiges an Punkte kostete, die er auch mit einem starken Ballwurf (42,50 m) und Hochsprung (1,32 m) nicht mehr aufholen konnte. Somit wurde er Drittbester im Kreis und Viertbester im Bezirk.
Jutta Jaedicke 05/2026
Leichtathleten holten mehrere Kreismeistertitel
Sieben Siegermedaillen brachten die Hemminger Leichtathleten von den diesjährigen Kreismeisterschaften in Neustadt nach Hause. Dabei gingen zwei Medaillen für die gleiche Leistung in die gleiche Familie: Insa und Frida Hammersen (W12) übersprangen jeweils im dritten Versuch ihre beste Höhe von 1,30 m. Da auch die Anzahl der weiteren Fehlversuche gleich war, wurde der Titel geteilt. Frida durfte noch zwei weitere Male ganz oben auf dem Treppchen stehen: Als Siegerin im Weitsprung (4,07 m) und gemeinsam mit ihren U14-Staffelkolleginnen Insa, Petra Tomic und Louisa Knigge. Über 4x75 m kamen sie weit vor der Konkurrenz ins Ziel. Außerdem wurde Frida Vizemeisterin über 60 m Hürden. Hier belegte Petra den vierten Rang.
Louisa, die in der W13 startete, holte ebenfalls noch zweimal Gold und einmal Silber: über 75 m und über 60 m Hürden gab es Gold. In ihrer stärksten Disziplin, dem Weitsprung, verfehlte sie deutlich das Brett und musste sich mit dem zweiten Platz zufriedengeben.
Über 60 m Hürden gab es auch bei den 13-jährigen Jungs einen Titel für die Hemminger. Jonathan Hartmann hatte zwar leider keine Konkurrenten gegen sich, musste daher völlig alleine laufen, aber seine Zeit von 10,81 Sek. bedeutet auf jeden Fall einen Platz unter den besten Zehn in Niedersachsen.
Eine noch stärkere Leistung lieferte er beim Speerwurf ab. Da dieser Wettbewerb für seine Altersklasse nicht angeboten wurde, startete er bei den 14-Jährigen. Mit dem noch recht ungewohnt längeren und deutlich schwereren Speer warf er sehr gute 28,78 m weit, die ihm den zweiten Platz einbrachten. Außerdem gab es für Jonathan dritte Plätze mit der Kugel und im Weitsprung in seiner Altersklasse. Beim Weitsprung blieb er allerdings mit 4,26 m weit hinter seinen Möglichkeiten.
Mit dem Weitsprung haderten, bis auf Frida, alle Hemminger, was vielleicht daran lag, dass seit einigen Monaten kein Weitsprung trainiert werden kann. Zwar konnten sich Petra und Insa über einen vierten bzw. sechsten Platz freuen, über ihre Weiten (3,63 m bzw. 3,58 m) freuten sie sich weniger.
Auch Alina Schlegel (W14) kam mit dem Anlauf nicht zurecht und war als haushohe Favoritin weder mit dem Vizemeistertitel noch mit ihrer Weite (4,36 m) zufrieden. Besser lief es in den anderen Disziplinen: Mit Bestleistung wurde sie im Hochsprung und mit der Kugel jeweils Vizemeisterin. Über 100 m blieb sie nur knapp unter Bestzeit und belegte Rang vier.
Jutta Jaedicke 05/2026
Jonathan und Alina sammelten Siege
Beim Sportfest Ende April in Burgdorf zeigten einige Hemminger in Form von fünf Siegen und drei weiteren Podestplätzen, dass die neue Saison mit ihren Meisterschaften kommen kann.
Die meisten Siege fuhr Jonathan Hartmann (M13) ein. Über 60 m Hürden steigerte er in 10,40 Sek. seine Bestzeit deutlich und im Weitsprung verpasste er diese mit 4,54 m nur knapp. Besonders wichtig war ihm der Speerwurf. 30 m sollten es endlich sein. Nachdem er bei seinem ersten und auch weiten Wurf leicht übergetreten war, war er leicht unsicher. Im fünften Versuch traute er sich mehr zu, vor allem auch mehr Schnelligkeit, und übertraf endlich die 30-m-Marke. Doch das soll nicht alles gewesen sein: im letzten Durchgang legte er noch mehr Schnelligkeit drauf und haute einen raus: 33,81 m.
Zum Abschluss des langen Tages – ein dritter Platz über 75 m gehörte auch noch dazu – ging er über 2000 m an den Start. Diese Disziplin wurde zugleich als Kreismeisterschaft gewertet. Auch hier hatte Jonathan große Ambitionen, immerhin war er im vergangenen Jahr schon 7:38 Min. gelaufen. Doch nach etwas zu schnellem Beginn war die Luft raus. In 7:53 Min. wurde er Vize-Kreismeister.
Zwei weitere Siege sammelte Alina Schlegel (W14). Erwartungsgemäß ungefährdet war ihr Sieg im Weitsprung, nachdem sie bereits im ersten Versuch 4,82 m gesprungen war. Nicht zu schlagen war sie auch über 100 m, die sie in Bestzeit (13,73 Sek.) beendete.
Einen Dreikampf absolvierte Tristan Seven (M10) und lieferte sich mit dem späteren Sieger ein spannendes Duell. Nach gleicher Ballwurfweite (32 m) und knapper Überlegenheit mit 3,78 m im Weitsprung musste der 50-m-Sprint entscheiden. Trotz starker 8,04 Sek. fehlten ihm am Ende wenige Punkte zum Sieg.
Jutta Jaedicke 04/2026
Silber, Bronze und dreimal vierter Platz – auch die U14 überzeugte im SLZ
Zwei Wochen nach der U12 bevölkerten Mitte März zahlreiche U14-Leichtathleten aus ganz Niedersachsen die Leichtathletikhalle im Sportleistungszentrum Hannover. Mit dabei auch wieder einige Hemminger, die sich gegen die sehr starke Konkurrenz sehr gut behaupten konnten.
Einen guten Start in den Wettkampftag hatte Jonathan Hartmann, der sich in der M13 über 60 m Hürden auf 10,78 Sek. steigerte und sich damit den Silberplatz sicherte. Durch diese Leistung hoch motiviert lief es auch im Weitsprung bestens. Mit der neuen Bestweite von 4,56 m kam er auf den Bronzerang. Neue Bestmarken stellte er auch als Sechster im Hochsprung mit 1,30 m und als Elfter über 60 m auf. Nach einem langen Tag absolvierte er noch einen 800-m-Lauf. Die Luft war zwar raus, dennoch belegte er in 2:53 Min. einen ordentlichen achten Platz.
Lediglich im Sprint und über 800 m trat Karl Beckmann (M12) an. In 9,69 Sek. bzw. 2:52 Min. konnte er sich als 22. bzw. 14. gegen die Hälfte der Konkurrenz gut behaupten.
Gleich zweimal knapp am Treppchen vorbei schlidderte Frida Hammersen, die in der W12, der am stärksten besetzten Klasse, antrat. Rund 80 Athletinnen bestritten neben ihr noch den Weitsprung-Wettkampf, doch mit 4,18 m hatte sie die meisten im Griff: das bedeutete Rang vier. Die gleiche Platzierung gelang ihr in 11,71 Sek. im Hürdensprint. In dieser Disziplin überzeugte auch Petra Tomic als Siebte in 12,10 Sek. Insa Hammersen landete über die Hürden als 15. im guten Mittelfeld. Im Weitsprung ließ sie mit 3,82 m als 19. immer noch einen Großteil der Konkurrentinnen hinter sich.
Ihr Wettkampfdebüt gab Louisa Knigge (W13). Entsprechend groß war ihre Nervosität zu Beginn. Im Hürdensprint erreichte sie in 11,52 Sek. als 17. eine Platzierung im Mittelfeld, zeigte dabei aber, dass noch viel Luft nach oben ist. Im 60-m-Sprint erreichte sie von über 60 Starterinnen als 24. einen der drei Finalläufe, in welchem sie sich in 8,81 Sek. auf den 17. Platz vorkämpfte. Richtig gut lief es im Weitsprung, als sie im zweiten Durchgang bei 4,46 m landete und mit dieser Weite auf den fünften Platz kam. Zum Abschluss zeigte sie noch eine tolle Vorstellung über 800 m, als sie in 2:46 Min. Vierte wurde.
Jutta Jaedicke 03/2026
Leichtathleten trotzten der starken Konkurrenz – Gold und Silber für Yakoub
Ein Ameisenhaufen ist nichts dagegen: Über 200 Kinder aus ganz Niedersachsen – und vereinzelt auch aus angrenzenden Bundesländern – der Jahrgänge 2015 und 2016 tummelten sich am ersten Märzsonntag im Sportleistungszentrum, um auf die Jagd nach vorderen Platzierungen und Bestleistungen zu gehen, unter ihnen neun vom SC Hemmingen-Westerfeld.
Für das beste Hemminger Resultat sorgte Yakoub Samha (M11), der es gegen mehr als 40 Konkurrenten zweimal aufs Treppchen schaffte: Im Weitsprung haute er, auf Rang zwei liegend, im letzten Durchgang noch mal einen raus, steigerte sich auf 4,32 m und durfte damit ganz nach oben aufs Treppchen. Wenig später schob er in 7,73 Sek. einen zweiten Platz über 50 m hinterher.
Die höchste Teilnehmerzahl gab es bei der W10. Knapp 80 Mädchen gingen über 50 m und im Weitsprung an den Start. Sehr erfreulich dabei das Abschneiden der Hemmingerinnen: Karlotta Meyer erreichte mit 3,57 m als Achte den Weitsprung-Endkampf, den Carlotta Gerlach mit 3,48 m als Zehnte nur knapp verpasste. Über 50 m gelangten Carlotta Gerlach und Milla Poltrock in 8,57 Sek. bzw. 8,71 Sek. in einen der drei Zeitendläufe, die sie letztlich als 13. bzw. 22. beendeten.
In einen der Endläufe schaffte es auch Zoe Choudiakis. In der W11 startend steigerte sie sich auf 8,13 Sekunden und belegte am Ende den 17. Rang. Mit 67 Teilnehmerinnen war auch in dieser Altersklasse die Konkurrenz stark besetzt.
Sehr erfreulich war das Abschneiden der 4x50-m-Staffel der U12-Mädchen: Obwohl sie kaum die Wechsel trainiert hatten, brachten Zoe Choudiakis, Helene Knigge, Karlotta Meyer und Carlotta Gerlach den Staffelstab als viertschnellstes von 20 Teams über die Ziellinie.
Am Ende des Tages gingen alle noch über 800 m an den Start. Als Sechster in 2:52 Min. war Yakoub auch hier der beste Hemminger. Helene Knigge als Zwölfte, Carlotta Gerlach als 16., Karlotta Raatz als 17., Milla Poltrock und Zoe Choudiaks als 19. sowie Lore Heisterkamp als 22. landeten in ihren jeweiligen Altersklassen im (guten) Mittelfeld.
Jutta Jaedicke 03/2026
Alina Schlegel Landesvizemeisterin im Weitsprung
Toller Erfolg für Alina Schlegel! Bei den Hallen-Landesmeisterschaften in Hannover lieferte sie einen tollen und spannenden Wettkampf im Weitsprung ab. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten im ersten Durchgang, steigerte sie sich von Versuch zu Versuch. Als Fünftplatzierte qualifizierte sie sich mit 4,76 m für den Endkampf und arbeitete sich sukzessiv nach vorne und sicherte sich mit 4,89 m im letzten Versuch die Silbermedaille in der W14.
Ein gutes Ergebnis erzielte sie such über 60 m. Da sie als Elfte zu den zwölf schnellsten gemeldeten Athletinnen gehörte, war sie direkt für das Halbfinale gesetzt. Hier blieb sie in 8,54 Sek. nur unwesentlich hinter ihrer Bestleistung und verpasste den Endlauf als Zehnte nur knapp.
Nach mehrmonatiger Verletzungspause ging auch Ole Roßmannek (M14) im Weitsprung und über 60 m an den Start. Im Sprint zog er trotzdem erwartungsgemäß ins Halbfinale ein.
Als Jüngster im Bunde war Jonathan Hartmann am Start. Er gehört noch der M13 an, hatte sich aber vergangenen Herbst mit seinem guten 2000-m-Lauf für die 3000 m der M14 qualifiziert. Für ihn galt es, erste Erfahrungen bei Landesmeisterschaften zu sammeln. Er begann etwas übermotiviert, lief dann aber mit 12:08 Min. ein passables Rennen.
Jutta Jaedicke 01/2026
Alina, Jonathan und Ole holen Kreismeistertitel nach Hemmingen
Mit drei Titeln und mehreren Medaillenrängen kehrten die Leichtathleten von den Kreismeisterschaften in Neustadt zurück. Sehr gut startete Jonathan Hartmann (M12) in den langen Wettkampftag. 40 m wollte er mit dem Ball überbieten – am Ende waren es sogar 43 m. Damit holte er sich den ersten seiner drei Vizemeistertitel. Den zweiten holte er sich im Kugelstoßen, eine Disziplin, die er bislang kaum trainiert hatte.
Im Weitsprung ging es vor allem darum, Stabilität in den Anlauf zu bekommen. Trotz drehender Winde, mit denen alle Weitspringer zu kämpfen hatten, kam er gut zurecht und sprang mit 4,08 m auf den zweiten Rang. Den erhofften Titel holte er sich über 60 m Hürden.
Als große Favoritin ging Alina Schlegel (W13) in den Weitsprungwettbewerb. Gleich im ersten Versuch machte sie die Sache klar: mit 4,60 m ließ sie die Konkurrenz einen halben Meter hinter sich. Im Kugelstoßen landete sie mit 7,64 m auf den Silberrang. Etwas mehr als den vierten Platz und eine bessere Zeit hatte sie sich über 75 m erhofft: nach einem guten Start verkrampfte sie jedoch und blieb mit 10,86 Sek. deutlich unter ihrer Bestzeit von vor zwei Wochen.
Eine gute Zeit gab es wegen des Gegenwindes auch für Ole Roßmannek (M12) nicht. Jedoch reichten ihm 10,84 Sekunden für den Sieg in seiner Altersklasse. Beim Weitsprung trat er bei den Sprüngen, bei denen gerade mal kein Gegenwind herrschte, über. Mit 4,39 blieb er dadurch etwas unter Wert, wurde aber erwartungsgemäß Zweiter.
Zwei fünfte Plätze gab es für Matteo Läpke (M12), wobei er sich vor allem über 75 m in 11,65 Sek. stark verbesserte. Im Weitsprung kam er auf 3,70 m.
Ebenfalls zweimal Rang fünf erreichte Nora Kirschnick (W15): über 100 m und im Kugelstoßen. Im Weitsprung belegte sie Platz sechs.
Jutta Jaedicke 05/2025
Hier können Sie sich den Aufnahmeantrag des SC Hemmingen-Westerfeld mit den aktuellen Beiträgen downloaden.




















