SC Hemmingen Westerfeld
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Alina Schlegel Bezirksmeisterin im Blockmehrkampf


Als Alina Schlegel (W12) auf dem Handy das Endergebnis der Bezirksmeisterschaften im Blockmehrkampf sah, konnte sie wieder richtig strahlen: Mit einem Sieg hatte sie definitiv nicht gerechnet.
Bereits die erste Disziplin, der 60-m-Hürdensprint, verlief – gefühlt – nicht so wie gewollt. Sie blieb an einigen Hürden hängen, blieb aber mit 11,83 Sekunden immer noch deutlich unter ihrer Bestzeit. Im anschließenden Weitsprung lieferte sie mit 4,29 m ein ordentliches Ergebnis, haderte aber ein wenig mit ihren eigenen hohen Ansprüchen, da sie dieses Jahr schon 4,62 m gesprungen war. Wirklich nicht gut lief es im Hochsprung, wo sie nur 1,25 m übersprang, und über 75 m plagten sie Probleme im Oberschenkel, so dass sie „nur“ 11,22 Sekunden lief. Nach zwei missglückten Versuchen im abschließenden Speerwurf gab sich Alina dennoch nicht auf, steigerte sich auf 18,63 m und holte sich damit noch die entscheidenden Punkte für den Gesamtsieg im Block Sprint/Sprung.

 

Die gleichen Disziplinen absolvierte Ole Roßmannek (M12). Trotz Bestzeit über die Hürden (11,21 Sek.) war auch er nicht zufrieden, weil er zwischen den Hürden getrippelt hatte. Mit guten 4,26 m im Weitsprung und 10,87 Sek. über 75 m ging es für ihn weiter. Im Hochsprung steigerte er sich auf 1,33 und mit dem Speer kam er 18,86 m weit. Den Mehrkampf beendete er als Bezirks-Vizemeister.

 

Ebenfalls Vizemeisterin wurde Leonie Skrzypczak (W12), die sich für den Block Lauf entschieden hatte. Statt Hochsprung und Speerwurf absolvierte sie Ballwurf und 800 m. Für eine Überraschung sorgte Leonie im Hürdensprint: Obwohl sie erst seit rund zehn Wochen zum Training kommt und erst vor Kurzem mit dem Hürdentraining begonnen hatte, kam sie gut mit dem Hürdenrhythmus klar und gehörte mit 11,33 Sek. zu den besten Hürdensprinterinnen ihrer Altersklasse.

 

Außerhalb der Meisterschaftswertung fanden die Drei- und Vierkämpfe der U12 statt. Jonathan Hartmann (M11) siegte im Dreikampf, wobei er im Weitsprung und im 50-m-Sprint mit 8,00 Sek. und 4,18 m jeweils eine persönliche Bestmarke aufstellte. Da er im Hochsprung gerade mal seine Anfangshöhe schaffte, fiel er im Vierkampf auf den zweiten Platz zurück. Der gleichaltrige Matteo Läpke belegte im Dreikampf an (u.a. 3,80 m und 8,31 Sek.) Rang fünf.

Leistungsmäßig sehr dicht beisammen waren Frida und Insa Hammersen (W10), wurden im Dreikampf Zweite und Dritte. Im Vierkampf waren sie konkurrenzlos, wobei sie im Hochsprung sehr gute 1,10 m meisterten. 

 

Jutta Jaedicke 05/2024

Jakob Knublauch Kreismeister über 800 m


Während ein Großteil der Kreismeisterschaften Anfang Mai in Neustadt ausgetragen wurde, kamen die 800-m-Läufer erst bei einem Abendportfest Mitte Mai auf ihre Kosten. Jakob Knublauch (M13) ging als einziger Hemminger an den Start. Sein Ziel war es vor allem, seine bisherige Bestzeit von 2:31,29 Min., die er im März in der Halle gelaufen war, zu knacken. Kreismeister wollte er natürlich auch werden.

Beides ist ihm geglückt: Nach 2:27,33 Min. überquerte er als Kreismeister die Ziellinie. Mit dieser Zeit hat er darüber hinaus den Richtwert für die Landesmeisterschaften der M14 unterboten.

 

Jutta Jaedicke 05/2024

Bezirksmeisterschaften Vierkampf: Alina und Ole auf dem Treppchen



Jetzt erst recht! Nachdem Alina Schlegel (W12) eine Woche zuvor bei den Einzelkreismeisterschaften verletzungsbedingt aufgeben musste, freute sie sich schon auf den Vierkampf in Burgdorf, bei dem es um den Titel auf Kreis- und auf Bezirksebene ging. Nach einem soliden 75-m-Sprint, den sie als Zweitschnellste in 11,12 Sek. beendete, ging es zum Ballwurf, einer Disziplin, die ihr eher nur mittelmäßig liegt. Mit 22 m lag sie dann auch eher im Mittelfeld. Beim Hochsprung mischte sie mit 1,32 m wieder vorne mit. Große Erwartungen hatte sie beim Weitsprung, schließlich hatte sie zwei Wochen zuvor an gleicher Stelle ihre Bestmarke auf 4,62 m hochgeschraubt. Leider war der erste gute Versuch ungültig, so dass sie den zweiten auf Sicherheit springen musste. Dies gelang ihr, jedoch war sie mit der Weite nicht zufrieden. Im letzten Versuch kam sie dann noch auf 4,13 m, womit sie immerhin die Beste in ihrer Gruppe war. In der Gesamtwertung belegte sie den zweiten Platz sowohl in der Kreis- als auch in der Bezirksmeisterschaftswertung.


Für eine Überraschung sorgte die gleichaltrige Charlotte Preihs als Vierte auf Kreis- und Fünfte auf Bezirksebene, die sich vor allem mit dem Ball (22,5 m) und im Hochsprung (1,20 m) deutlich gesteigert hat.

 

Besonders stark war die Konkurrenz in der Klasse M12. Ole Roßmannek hielt dennoch mit Bestleistungen in jeder Disziplin gut mit. Über 75 m steigerte er sich deutlich auf 10,58 Sekunden und war damit Zweitschnellster seiner Altersklasse. Beim anschließenden Ballwurf kam er gute 32,50 m weit, hatte aber gegenüber seinen größten Konkurrenten, die 37 m und 45 m warfen, deutlich Punkte verloren. Diese holte er als Vierter im Hochsprung (1,32 m) und Zweiter im Weitsprung (4,36 m) teilweise wieder auf, so dass er am Ende als Drittplatzierter der Bezirks- und Kreiswertung aufs Treppchen durfte.

 

Jutta Jaedicke 05/2024

Yakoub und Jonathan holten Siege nach Hemmingen


Mit einer eher kleinen, aber erfolgreichen Truppe waren die Hemminger Leichtathleten beim Dreikampf in Sarstedt vertreten.
Einen spannenden Wettkampf lieferte sich Yakoub Samha (M09) mit seinem stärksten Konkurrenten vom FSV Sarstedt. Über 50 m war Yakoub in 8,04 Sek. mit Abstand der Schnellste seiner Altersklasse. Auch im Weitsprung lag er mit 3,99 m vorne, dicht gefolgt von seinem Konkurrenten. Beim Ballwurf lieferte Yakoub zwar mit 29 m ein ordentliches Ergebnis, der Sarstedter warf allerdings einige Meter weiter. Die Dreikampfwertung ging dann mit zwei Punkten Vorsprung zugunsten von Yakoub aus.

 

Noch knapper ging es den elfjährigen Jungs zu. Jonathan Hartmann war nach Weitsprung (3,91 m) und 50-m-Sprint (8,23 Sek.) frustriert, weil er noch eine Woche zuvor deutlich bessere Ergebnisse geliefert hatte. Mit dem Schlagball steigerte er sich jedoch auf 44 m, warf elf Meter weiter als die Konkurrenz. Damit machte er viele Punkte gut und holte den bislang Führenden ein, um sich mit ihm den ersten Platz zu teilen. Matteo Läpke (u.a. 8,41 Sek  und 3,81 m) belegte den fünften Rang.

 

Bei den Mädchen war Zoe Choudiakis (W09) als Drittplatzierte beste Hemmingerin. Im Sprint (8,66 Sek.) und im Weitsprung (3,43 m) war sie sogar die Beste ihrer Altersklasse, verlor aber leider viele Punkte beim Ballwurf.


Zehn Punkte trennten die Zwillinge Insa und Frida Hammersen (W10). Beim Weitsprung waren sie sogar gleichstark, sprangen beide 3,74 m. Während Frida über 50 m etwas schneller war (8,52 Sek.), kam Insa beim Ballwurf besser zurecht (17 m bzw. 15,5 m). In der Gesamtwertung lag Insa als Fünfte direkt vor Frida.  

 

Jutta Jaedicke/Steffi Koch (Foto) 05/2024  

Kreismeisterschaften: einmal Vizemeister, dreimal dritter Platz


Am Anfang lief bei den Kreismeisterschaften in Neustadt alles – abgesehen vom Wetter – noch nach Plan: Der 4x75-m-Staffelsprint stand auf dem Programm und die Hemminger U14-Mädchen hatten sich viel vorgenommen, auch wenn sie nicht in Bestbesetzung antraten. Leonie Skrzypczak, Helene Oumard, Hanna Spiesicke und Alina Schlegel waren trotz des Regens zwar nervös, aber guter Dinge. Sie rannten schnell, legten ordentliche Wechsel hin und wurden in 43,29 Sek. Vizemeister. Leider verletzte sich Alina beim Zieleinlauf, so dass sie, die als Topfavoritin beim Weitsprung und Mitfavoritin über 75 m galt, auf die andren Disziplinen verzichten musste.  

 

Über 75 m gab es auch noch durchweg gute Leistungen der SC-Athleten. Schnellster Hemminger war Ole Roßmannek (M12), der in 10,93 Sek. als Dritter aufs Treppchen kam.
Ebenfalls Dritte wurde Alissa Wippich (W13), die nach einem Bänderriss erst zwei Wochen zuvor wieder mit dem Training begonnen hatte und es einfach mal ausprobieren wollte. Mit 11,05 Sek. blieb sie nur wenig über ihrer Bestzeit vom vergangenen Jahr. Hanna (11,54 Sek.) wurde auf dieser Distanz Siebte, gefolgt von Helene (11,65 Sek.) und Nyla Seven (11,66 Sek.). Nur unwesentlich langsamer (11,74 Sek.) war Leonie unterwegs: Sie wurde in der W12 Achte.

 

Starke böige Winde machten beim Weitsprung das Treffen des Balkens zu einem Lotteriespiel, so dass es viele enttäuschte Gesichter gab, wenn entweder die rote Fahne hochging oder die Weite nicht gut war, weil man auf den letzten Metern nur noch gedribbelt hatte, um nicht überzutreten. Bester Hemminger war Ole als Dritter mit 4,20 m. Einen vierten Platz gab es durch Hanna, die sich auf 3,99 m steigerte und sich über den fehlenden Zentimeter zur Vier-Meter-Marke ärgerte. Rang fünf ging an Helene (3,80 m). Ebenfalls Fünfte wurde Charlotte Preihs (3,49 m) in der Klasse W12, direkt gefolgt von Leonie (3,48 m).

 

Über 60 m Hürden haderten alle mit der ersten Hürde. Was im Training oder beim Aufwärmen funktionierte, klappte nach dem Startschuss nicht mehr. Dennoch belegten Ole, Nyla und Helene die Plätze vier, fünf und sieben.

 

Jutta Jaedicke 05/2024

 

 

Alina Schlegel sprang allen davon


Eine Woche nach dem KiLA-Cup startete auch die Hemminger U14 in die neue Freiluftsaison und nutzte dabei die guten Bedingungen in Burgdorf für viele neue Bestleistungen.

Die größte Leistungssteigerung vollbrachte Alina Schlegel (W12) im Weitsprung. Gleich der erste Absprung, mit dem sie 4,43 m weit kam, saß perfekt und gab ihr für die weiteren Versuche das nötige Selbstvertrauen, nachdem sie bei ihrem letzten Wettkampf im März noch mit ihrem Anlauf gehadert hatte. Im Laufe des Wettkampfes steigerte sie sich bis auf 4,62 m. Damit holte sie sich klar den Sieg.


Bereits zuvor deutete sie über 75 m an, dass sie gut drauf war: in 10,99 Sekunden blieb sie als Zweitplatzierte unter der anvisierten 11-Sekunden-Grenze. Darüber hinaus holte sie sich noch einen dritten Platz bei ihrem Debüt mit dem Speer und einen vierten Platz über 60 m Hürden.
In der gleichen Altersklasse landete Leonie Skrzypczak, die erst seit Kurzem bei uns trainiert, sowohl im Weitsprung als auch über 75 m als Sechstplatzierte im guten Mittelfeld.

 
Helene Oumards (W13) Sorgen waren die 60 m Hürden. Nach einem Sturz im Training wollte sie die Strecke erst gar nicht laufen, erklärte sich dann aber doch dazu bereit, es zumindest locker zu versuchen, um von der Angst loszukommen. Am Ende freute sie sich nicht nur darüber, dass sie es geschafft hatte, sondern sogar auch über eine neue Bestzeit (12,44 Sek.), mit der sie Siebte wurde. Im Weitsprung belegte sie mit 3,95 m den vierten Rang.

 

Einen Dreikampf absolvierten die U12-Kids. In der Klasse W10 belegten Frida und Insa Hammersen den vierten bzw. siebten Platz, wobei sie vor allem im Weitsprung mit 3,76 m bzw. 3,72 m zu den Besten gehörten. Einen fünften Platz gab es durch Bella Harmeyer (W11), die über 50 m in 8,21 Sek. Zweitschnellste war.

 

Bester Hemminger Dreikämpfer war Jonathan Hartmann (M11) als Zweitplatzierter, der in allen drei Disziplinen tolle Ergebnisse lieferte: 4,13 m im Weitsprung, 8,01 Sek. über 50 m und 42 m mit dem Schlagball. Jonathan hatte sich zudem für den 800-m-Lauf angemeldet: Hier ließ er sich von einem davoneilenden Konkurrenten nicht beeindrucken und machte souverän sein eigenes Ding. Und holte den Führenden nach und nach ein, um ihm dann im Endspurt sogar noch einige Sekunden abzunehmen und in 2:56,66 Min. als Erster über die Ziellinie zu kommen.

 

Jutta Jaedicke 04/2024

U12-Leichtathleten fürs Landesfinale qualifiziert


Frieren ging als fünfte Disziplin nicht in die Wertung ein: sehr niedrige Temperaturen und ein unangenehmer Wind begleiteten die Kinder-Leichtathleten beim Saisonauftakt in Altwarmbüchen. Beim KilA-Cup der Klassen U10 und U12 ging es um die Mannschaftswertung in den Disziplinen Hindernissprint, Drehwurf, Weitsprung und Mittelstreckenlauf – und um den Einzug ins Landesfinale.


Nachdem die U10-Kids drei Minuten lang in Staffelform so häufig wie möglich über Hürden gelaufen sind und beim Weitsprung ebenfalls drei Minuten lang und in Staffelform Punkte gesammelt hatten, mussten sie mit einem Tennisring Drehwürfe ausführen. Zum Abschluss stand der Transportlauf an: Innerhalb von sieben Minuten liefen sie von Station zu Station und sammelten Gummibänder ein. Das Endergebnis war sehr knapp: Lediglich einen Punkt trennte die Hemminger als Zweitplatzierte von der Siegermannschaft aus Altwarmbüchen. Auch wenn man ein wenig – zu Recht – mit dem Sieg geliebäugelt hatte, dürfen sich Friederike Beckmann, Zoe Choudiakis, Leonie Finn, Greta Hartmann, Tizian Jache und Yakoub Samha über den zweiten Platz freuen.



Leicht verändert lief der Wettkampf bei der U12 ab: Während Drehwurf und Hindernislauf sich dem Wettbewerb der U10 ähnelten, gab es beim Weitsprung auch Einzelleistungen. Hierbei verbesserte sich Jonathan Hartmann auf 4,16 m, und auch Matteo Läpke überzeugte bei seinem ersten Wettkampf mit 3,81 m. Zum Abschluss ging es für alle auf die Rundbahn: 800 m. Karl Beckmann war hier der schnellste Hemminger in 2:51 Minuten vor Matteo in 3:03 Minuten und Jonathan in 3:05 Minuten. Die guten Leistungen und der auffallend gute Teamgeist von Jonathan, Matteo, Karl, Bella Harmeyer, Justus Fürstenberg sowie Frida und Insa Hammersen wurden am Ende mit dem Sieg und dem Einzug ins Landesfinale belohnt!

 

 

Jutta Jaedicke 04/2024



Leichtathletik: Jakob, Ole und Alina gehörten wieder zu den Besten


Das kann sich sehen lassen: Mehrere Medaillen, darunter eine goldene, sowie zahlreiche Bestleistungen sind das tolle Resultat der Hemminger Leichtathleten beim Sportfest der U14 im SLZ in Hannover, das wieder Magnet für zahlreiche Sportler aus ganz Niedersachsen war.
Die Goldmedaille holte – fast schon erwartungsgemäß, da er die beste gemeldete Zeit hatte – Jakob Knublauch (M13) über 800 m, der sich nach dem Startschuss durch einen großen Pulk direkt nach vorne kämpfte und bis zum Ziel die Führung innehatte. In 2:31 Minuten ließ er die Konkurrenz mehrere Sekunden hinter sich.

 

Ebenfalls einen tollen 800-m-Lauf legte Ole Roßmannek (M12) hin, der als Sechster in 2:46 Min. das Ziel erreichte. Zu dem Zeitpunkt hatte Ole schon einen langen Tag hinter sich: nach einer erfolgreichen Premiere als Vierter über 60 m Hürden in 11,55 Sek. qualifizierte er sich in 8,82 Sek. als Zweitschnellster über 60 m für den Endlauf, wo er den Silberplatz erfolgreich verteidigen konnte. Beim anschließenden Weitsprung tat er sich zunächst ein wenig schwer, da er erstmals vom Brett springen musste. Dann kam mit 4,33 m der Befreiungsschlag und anschließend noch eine Steigerung auf 4,36 m. Noch mal Silber.

 

Noch schwerer tat sich Alina Schlegel (W12) mit der Tatsache, dass sie beim Weitsprung das Brett treffen musste. Nur knapp erreichte sie das Finale, wo sie mit zwei weiteren sehr weiten, aber leider ungültigen Sprüngen haderte, ehe beim letzten Versuch alles passte: 4,36 m! Alina konnte wieder strahlen und sich über eine Bronzemedaille freuen.
Über 60m kam sie in 8,89 Sek. als Siebte in den Endlauf, wo es allerdings nicht so gut lief, so dass sie am Ende „nur“ Elfte von weit über 40 Athletinnen wurde. Erfreulicher lief es über 60 m Hürden, die auch sie zum ersten Mal lief: in 12,04 Sek. wurde sie Siebte.

 

Auf den Hürdensprint wurde in den vergangenen Wochen beim Training viel Wert gelegt (sofern es die Bedingungen zuließen), da in der dieser Altersklasse noch vielseitiges Training auf dem Programm steht. So debütierten nicht nur Ole und Alina in dieser Disziplin, sondern unter anderem auch noch Nyla Seven, Helene Oumard und Alissa Wippich (alle W13) sowie Jakob. Alle vier begannen vielversprechend, deutlich besser als im Training. Während Jakob nicht viele Gegner hatte und in 11,71 Sek. Dritter wurde, war die Konkurrenz bei Nyla und Helene deutlich größer: sie landeten im Mittelfeld auf Rang zehn und dreizehn. Ganz großes Pech hatte Alissa, die in guter Position liegend hinter einer Hürde falsch aufsetzte und sich dabei so schwer verletzte, dass sie den Wettkampf abbrechen musste. Sie hatte über 60 m und im Weitsprung gute Chancen auf eine vordere Platzierung.
Im Weitsprung der W13 hatten auch Hanna Spiesicke und Helene Oumard Probleme, das Brett zu treffen. Sie landeten mit 3,93 m bzw. 3,82 m im Mittelfeld.

 

Jutta Jaedicke 03/2024

Zweimal Silber, einmal Bronze, viele Top-Leistungen: Leichtathleten überzeugten im SLZ


Die Konkurrenz war wieder sehr groß: Das Sportfest der U12 im Sportleistungszentrum Hannover lockte zahlreiche Leichtathleten aus ganz Niedersachsen an, darunter auch sechs vom SC Hemmingen-Westerfeld, die sich mehr als wacker schlugen und dreimal auf dem Podest standen.

 

Das größte Teilnehmerfeld hatte die W10 aufzuweisen: 61 Mädchen sprangen um die Wette. Beim Weitsprung steigerten sich Frida und Insa Hammersen auf 3,78 m bzw. 3,71, womit Frida den Silberrang und Insa den vierten Platz belegte.

 

Ebenfalls Silber im Weitsprung holte sich Jonathan Hartmann (M11), dessen größter Wunsch es war, die vier Meter zu knacken. Im fünften Durchgang war es dann so weit: 4,04 m. Zum Sieg fehlte ihm gerade mal ein Zentimeter. Noch knapper war die Entscheidung über 50 m: Jonathan lief mit 8,06 Sekunden genauso schnell wie der Drittplatzierte. Die Zielbildauswertung ergab jedoch, dass Jonathan einen Hauch langsamer war.

 

Für Bella Harmeyer (W11) war es nach wenigen Wochen Training der erste Wettkampf. Nach 8,26 Sek. im Vorlauf gelangte sie als Achtschnellste das A-Finale. Hier war sie nur wenig langsamer (8,28 Sek.), jedoch waren im B-Finale zwei Mädchen ein kleines bisschen besser, so dass sie am Ende Zehnte von 33 Sprinterinnen wurde. Ein tolles Ergebnis für den ersten Wettkampf. Doch das war noch nicht ihr letztes Wort: beim Weitsprung steigerte sie sich von Versuch zu Versuch, erreichte mit 3,61 m als Siebte das Finale und arbeitete sich im letzten Versuch mit 3,81 m auf Rang vier vor.

 

Bei der M10 erreichten Karl Beckmann und Justus Fürstenberg zeitgleich in 8,50 Sek. über 50 m das B-Finale. Justus, der auch erst seit Kurzem Leichtathletik betreibt, verpasste im Weitsprung mit 3,28 m das Finale als Zehnter nur knapp.
Karls Stärke liegt auf den etwas längeren Strecken. Über 800 m lief er ein tolles Rennen. In 2:52,92 Minuten holte er Bronze. Der Zweitplatzierte war lediglich sieben Hundertstelsekunden schneller.

 

Jutta Jaedicke 02/2024

Leichtathletikzwerge bei Pokalverteidigung in Edemissen erfolgreich


Sie haben es wieder getan: Bei den Peiner Zwergenspielen in Edemissen holten sich die Hemminger U10-Leichtathleten als Gelb-Rote Flitzer wie schon im Vorjahr den Siegerpokal.

 

Hatte man im Vorjahr aufgrund der Gruppenstärke noch ein bisschen mit dem Sieg geliebäugelt, war es dieses Jahr eine große Überraschung, da mehr jüngere Athleten mit am Start waren und ein leistungsstarkes Kind krankheitsbedingt absagen musste. Aber es zeigte sich mal wieder, dass Teamgeist beflügelt, wobei vor allem die Kleinsten der Gruppe über sich hinauswuchsen.

 

Gegenüber den Vorjahren gab es neue Disziplinen: So mussten sie dieses Mal unter anderem einen Fahrradreifen aus einer Drehbewegung heraus möglichst weit werfen, über Mini-Hürden rennen und auf einem Bein durch eine Reihe von Reifen hüpfen, wobei sie nach drei Sprüngen das Bein wechseln sollten. Klingt zunächst einfach, aber es erforderte Konzentration, da sie möglichst schnell dabei sein sollten.

 

 

Neu war auch, dass sie einen Medizinball nicht mehr hochwerfen, sondern nach oben stoßen sollten, was sich für die meisten als einfacher herausstellte.
Möglichst hoch hinaus ging es beim Hoch-Weitsprung. Nach jeder übersprungenen Höhe wurde die Latte erhöht. Diese Disziplin gab es früher schon, allerdings wurde dieses Jahr darauf verzichtet, die übersprungene Höhe in Relation zur Körpergröße zu setzen.

 

Bei der abschließenden Parcoursstaffel starteten die Hemminger im schnellsten Lauf und gewannen diesen deutlich, so dass erstmals die Hoffnung aufkam, unter den ersten Drei zu sein. Als bei der Nennung des zweiten Platzes noch immer nicht der Name der Hemminger fiel, stand bei einigen Kindern schon der Mund vor Überraschung offen. Überglücklich nahmen Friederike Beckmann, Zoe Choudiakis, Greta Hartmann, Enno Hasenpusch, Tizian Jache, Kaja Roßmannek und Yakoub Samha den Pokal entgegen.

 

 

 

Jutta Jaedicke 02/2024

Dreimal Platz eins beim Crosslauf


Drei Teilnehmer, drei Siege: besser konnte die Bilanz beim Bothfelder Crosslauf aus Hemminger Sicht nicht aussehen. Den Anfang auf der 1000 m langen Crossstrecke machte Friederike Beckmann, die in der Klasse W8 ganz oben aufs Podest durfte. Ihr Bruder Karl tat es ihr kurz darauf gleich und siegte bei den zehnjährigen Jungs.

 

Fast schon erwartungsgemäß vorne lag der 13-jährige Jakob Knublauch, der mit fünf Sekunden Vorsprung vor dem Zweitplatzierten ins Ziel kam.

 

Jutta Jaedicke 02/2024

Fünf Siege beim Nikolauslauf


 

Dieses Jahr passten sie endlich zusammen: das Wetter und der Mühlenberger Nikolauslauf. Schneeglätte und Temperaturen um die Null Grad forderten die Läufer heraus, doch vor allem den jüngeren Teilnehmern war das egal, denn sie hatten den Nikolaus, der im Ziel mit einer Kleinigkeit auf sie wartete, im Visier.

 

Einige Hemminger hatten es besonders eilig. Im Lauf der Neunjährigen stürmte zunächst Karl Beckmann als Sieger der Jungs ins Ziel, gefolgt von Insa und Frida Hammersen als Erst- und Zweitplatzierte bei den gleichaltrigen Mädchen. Wenig später gingen die Jahrgänge 2012 und 2013 an den Start. Der knapp zehnjährige Jonathan Hartmann ließ alle Läufer, auch die älteren, deutlich hinter sich. Tarje Hammersen kam als Sieger der Klasse M11 ins Ziel. Bei den elfjährigen Mädchen war Lina Lange nicht zu bremsen: auch sie wurde Erste.

 

Bei den Jüngeren liefen Enno Hasenpusch (M08), Jonah Simm (M07) und Greta Hartmann (W08) auf den Plätzen vier bis sechs ins Ziel.

 

Nur knapp den ersten Platz verpasst hat Jakob Knublauch (M12), der über 2,5 km an den Start ging, und die gleiche Zeit (10:31 Min.) wie der Sieger benötigte.  

 

Jutta Jaedicke 12/2023

Zum Saisonabschluss fünf Siege für die Hemminger Leichtathleten


Mit fünf Siegermedaillen und vielen weiteren Podestplätzen beendeten die Hemminger Leichtathleten in Neustadt die Bahnsaison. Zudem glänzten einige von ihnen mit neuen Bestleistungen, wie zum Beispiel Yakoub Samha, der die 50 m in 8,56 Sek. als Schnellster der M8-Klasse beendete und über 800 m in 3:03 Min. als Zweiter ein tolles Rennen bestritt. Im Weitsprung lag er bis zum letzten Durchgang mit 3,55 m in Führung, ehe ein Konkurrent ihn knapp überbot.

 

Ganz vorne sollte eine Vier stehen: Dieses Ziel hatte sich Jonathan Hartmann (M10) für den Ballwurf und für den Weitsprung gesetzt. Mit dem Schlagball ist es ihm geglückt, indem er exakt 40 m weit warf. Damit belegte er – um lediglich einen halben Meter geschlagen – den zweiten Rang. Im Weitsprung landete er bei 3,86 m, nur knapp unter Bestleistung, aber dafür durfte er sich über die Siegermedaille freuen – seine zweite an diesem Tag, denn kurz zuvor gewann er schon den 50-m-Sprint in 8,30 Sek.

Genauso schnell war Paul Meise in der Klasse M11. Dies reichte für den fünften Platz. Erfolgreicher war er im Weitsprung (4,09 m) und mit dem Schlagball (39 m), wo er jeweils auf den Silberrang kam, sowie im 800-m-Lauf, den er als Dritter beendete.

 

Einen tollen Tag erwischte auch Alina Schlegel (W11). Über 50 m steigerte sie sich auf 7,81 Sekunden, womit sie die Zweitschnellste war. Im Weitsprung blieb sie mit 4,22 m nur knapp unter Bestleistung. Hier wäre vielleicht noch mehr drin gewesen. Sie entschied sich aber dafür, bei den Älteren in der 4x75-m-Staffel mitzulaufen. Dieser Wettbewerb fand zeitgleich statt, so dass sie den Weitsprung unterbrechen musste. Nach guter läuferischer Vorarbeit von Alissa Wippich, Helene Oumard und Hanna Spiesicke brachte Alina Schlegel den Staffelstab als Siegerin in der U14 über die Ziellinie.
In den Einzeldisziplinen schafften es Alissa (W12) über 75 m und Helene (W12) im Weitsprung jeweils als Dritte ebenfalls aufs Siegertreppchen.

 

Für den fünften Hemminger Sieg sorgte Jakob Knublauch (M12), der aktuell als Nummer drei in der niedersächsischen Bestenliste über 800 m geführt wird. Nach der ersten Runde sah es nicht so aus, als könne er an seine Bestzeit herankommen, doch wie schon vor einigen Monaten, leitete er 150 m vor dem Ziel einen Endspurt ein und verbesserte sich auf 2:34,48 Minuten.

 

Jutta Jaedicke 09/2023

 

 

Jonathan und Yakoub siegten überlegen


Auf ihren ersten Staffellauf beim Schülersportfest in Wunstorf freuten sich Alissa Wippich, Helene Oumard, Hanna Spiesicke und Nora Kirschnick ganz besonders, doch mindestens genauso groß wie die Vorfreude war die Nervosität angesichts der Staffelwechsel. Doch die vier U14-Mädchen wechselten gut und lagen lange in Führung, ehe sie auf den letzten Metern eingeholt wurden. Mit 44,57 Sekunden legten sie eine ordentliche Zeit hin, die fürs nächste Jahr hoffen lässt: dann gehören drei der Athletinnen immer noch der U14 an und bekommen schnelle Verstärkung aus der jetzigen U12.

 

Im anschließenden Vierkampf überzeugten sie vor allem im Hochsprung, vor dem besonders Hanna und Helene zuvor großen Respekt gehabt hatten. Sie pushten sich gegenseitig bis zur Höhe von 1,18 m, Helene gelang sogar der Sprung über 1,22 m. Im 75-m-Sprint war Alissa Wippich erwartungsgemäß mit 11,02 Sek. nicht nur die schnellste Hemmingerin, sondern auch die schnellste Sprinterin ihres Jahrgangs. Beim Ballwurf war Nora mit 24 m ganz gut dabei und auch Alissa konnte mit ihrer Leistung von 20 m ganz zufrieden sein. Am Ende eines recht langen und heißen Tages ging es dann zum Weitsprung. Beim Anlauf war schon sichtbar, dass Kraft und Konzentration langsam nachließen. Am besten lief es noch bei Alissa (3,92 m) und Helene (3,75 m). In der Vierkampfauswertung kam Alissa auf den zweiten Platz der W12, Helene auf den vierten und Hanna auf den fünften. Nora startete in der Klasse W13 und wurde Vierte.

 

Auf den zweiten Platz der W09 landete Frida Hammersen, ihre Zwillingsschwester Insa auf dem fünften, wobei sich beide mit 18 m bzw. 16,50 m im Ballwurf stark verbessert zeigten. Eine neue Bestleistung gab es für Insa auch im 50-m-Sprint (8,78 Sek.) und für Frida im Weitsprung (3,44 m).

 

Zwei Siege gingen auf das Konto der Hemminger Jungs. Eine überzeugende Vorstellung in allen vier Disziplinen bot Jonathan Hartmann (M10). Im Hochsprung steigerte er sich auf 1,18 m, im Weitsprung auf 3,89 m und mit dem Schlagball auf 38,50 m. Über 50 m verpasste er seine Bestzeit mit 8,26 Sek. nur knapp. Am Ende hatte er über 200 Punkte Vorsprung vor dem Zweitplatzierten.

 

Ähnlich souverän fiel der Dreikampfsieg von Yakoub Samha in der Klasse M08 aus. Im Weitsprung (3,75 m) und über 50 m (8,59 Sek.) ließ er der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Beim Ballwurf zeigte er mit 23,50 m ebenfalls eine ordentliche Leistung, war hier aber nicht der beste Teilnehmer.
Mit Friederike Beckmann (W07) und Tarje Hammersen (M11) landeten zwei weitere Hemminger als Drittplatzierte auf einem Treppchenplatz.

 

Jutta Jaedicke 09/2023

Leichtathleten gut aus der Sommerpause zurückgekehrt


Ihre Form nach den Sommerferien, in denen nur sporadisch Training stattfand, testeten einige Hemminger Leichtathleten beim Sarstedter Sportfest. Topfit präsentierte sich Alina Schlegel (W11) im Weitsprung. Gleich im ersten Versuch stellte sie ihre Bestmarke von 4,09 m ein, um sich in den folgenden Durchgängen auf 4,22 m und letztendlich auf 4,27 m zu steigern und die Konkurrenz für sich zu entscheiden. Über 50m blieb sie als Drittplatzierte in 7,95 Sek. nicht weit von ihrer Bestmarke entfernt. Ebenfalls siegreich im Weitsprung war Alissa Wippich (W12). Allerdings war sie mit ihrer Weite (3,88 m) nicht zufrieden. Während sie beim Einspringen noch perfekt den Balken traf, verschenkte sie bei ihren besten Sprüngen bis zu 40 cm. Über 75 m belegte sie in 11,12 Sek. Rang zwei.

 

Mit dem Balken haderte auch Jannis Dannenberg (M14) ein wenig: bei seinen besten Sprüngen trat er knapp über, seine beste Weite betrug 4,87 m, womit er den Sieg um lediglich einen Zentimeter verpasste. Siegreich war er dafür über 100 m in 13,66 Sek. und über 80 m Hürden in 13,40 Sek. Über 800 m verbesserte er sich nach einem langen Tag in der Sonne als Drittplatzierter auf 2:34,64 Min.

 

Lediglich über 800 m gingen Jonathan Hartmann (M10) und Jakob Knublauch (M12) an den Start. Jonathan lief ein sehr gleichmäßiges Rennen, bei dem er zum Schluss von einem Konkurrenten zu einem tollen Schlusssport „gezwungen“ wurde. Groß war die Freude, als die Zeit feststand: als Zweitplatzierter hatte er die Drei-Minuten-Marke in 2:59,92 Min. geknackt. Ebenfalls ein gutes Rennen lief Jakob, aktuell die Nummer drei in Niedersachsen. Jedoch hatte er beim Start einige Probleme, ins Rennen zu kommen. Auf den letzten 150 m holte er noch mal mächtig auf und lief in 2:39,26 Min. ebenfalls auf den zweiten Platz.

 

Jutta Jaedicke 08/2023

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SC Aktuell
26.05.2024

Alina Schlegel Bezirksmeisterin im Blockmehrkampf

16.05.2024

Jakob Knublauch Kreismeister über 800 m

12.05.2024

Bezirksmeisterschaften Vierkampf: Ole und Alina auf dem Treppchen