SC Hemmingen Westerfeld
Stadt Hemmingen 96 vereint
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SC-Gymnastikgruppe besucht Neues Rathaus in Hannover


Welch ein Treiben im Neuen Rathaus an einem Sonntagvormittag. Viele Einzelpersonen und kleine Gruppen bevölkern die untere Ebene mit den hannoverschen Modellen. Unsere Gruppe hat sich zu einer Führung durch die verschiedenen Ratssäle angemeldet. Wir versammeln uns in der ersten Etage und haben eine sehr nette Führerin, eine Kroatin, deren Vorname übersetzt „Schneewittchen“ bedeutet. Sie führt uns zunächst in die hannoversche Geschichte ein, warum es nötig war, ein zusätzliches, neues Rathaus zu erstellen. Durch die Industrialisierung gab es mehr Zuwanderung; mehr Fläche für Hannover und die Einwohnerzahl wuchs. Der damalige Stadtdirektor, Herr Tramm, wählte um die Jahrhundertwende zu 1900 eine Wiese aus, auf der auf mehr als 6000 Buchenstämmen das neue Rathaus gegründet wurde.

Sie zeigte uns die Ratsstube, die schon der deutsche Kaiser besucht hatte. Im Hodlersaal gab es ein Gemälde des Schweizer Malers Hodler, der sich dort mit einer Darstellung der Evangelisation um 1533 verewigt hat. Das Kaminzimmer ist ganz im Jugendstil gehalten. Der Mosaiksaal entstand im Jahr 1913; die Darstellungen huldigen dem Handwerk. Der Zugang zum Damenzimmer erfolgte durch einen Nebeneingang; denn Frauen hatten in den Ratssälen noch keine Befugnis. Im Gobelinsaal wies uns die Führerin auf Linien im Boden hin, die die Straßen von Hannover stilisierten. Wir erfuhren Interessantes über das Neue Rathaus und die Geschichte Hannovers. Nach so viel Wissenswertem gab es beim Mittagessen im Pfannkuchenhaus noch einen allgemeinen Austausch über das Gesehene.

Sigrid Nickel 10/2018

Gymnastikgruppe besucht Verden


Verden – die Stadt der  Pferde und der Pferdeäpfel – wurde mit dem Niedersachsenticket von  Teilnehmern der Gymnastikgruppe des SC Hemmingen-Westerfeld  besucht.

Eine freundliche und versierte Stadtführerin begleitete die Gruppe bei der Führung  für „Geschichtsmuffel“. Den ersten Stopp legte sie am Exerzierplatz ein und erklärte,  dass  Verden einst aus einer Fährmannssiedlung der Sachsen entstand, die sich an Aller und Weser niederließen. Denn hier fließt die Aller in die Weser und dank einer Furt, konnte hier reger Handel entstehen. Ursprünglich gab es eine Norder- und eine Süderstadt Verden. Noch heute kann man Reste der alten Stadtmauer sehen. Nach dem 30-jährigen Krieg richtete die schwedische Königin in Verden eine Garnisonsstadt für Reiter ein und fügte die beiden Städte zusammen. Die Pferde sind damals wie heute Hannoveraner. Auf diesem Platz steht eine Kopie einer Pferdeskulptur; das Original steht in Moskau. Christina von Schweden führte Reitturniere,  Auktionen und Jagden durch und noch heute gibt es im Wald mehr Reit- als Fußwege. Verden hat die älteste Backsteinkirche Norddeutschlands, aber bestechend ist der massige Dom, der eine lange, von Zerstörung betroffene Geschichte hat. Auch Störtebeker war regelmäßig in Verden und sorgte dafür, dass die arme Bevölkerung mit Heringen und Brot versorgt wurde. Dies wird auch heute noch  gefeiert.

Verden ist auf einer Sanddüne gebaut, alte Mammutknochenfunde und Speere zeugen von einer 120.000 Jahre alten Geschichte. Nach dem Mittagessen konnten die Teilnehmer in Ruhe noch einmal die Sehenswürdigkeiten der mit liebevollen Details auf Pferde ausgerichteten und gestalteten Stadt  auf sich wirken lassen oder an der Aller relaxen. Den Abschluss boten die berühmten „Pferdeäpfel“, eine süße Köstlichkeit, bevor es wieder mit der Bahn zurückging.

 

Sigrid Nickel 06/2018

SC-Gymnastik in Worpswede


 

Ziel des diesjährigen Ausfluges der Gymnastiksparte des SC Hemmingen-Westerfeld war Worpswede. Mit dem Niedersachsenticket machten sich 22 Teilnehmer mit Bahn und Bus auf den Weg Richtung Bremen, wo umgestiegen werden musste. Nach dreistündiger Fahrt freuten sich die Sportler auf das Mittagessen im Kaffee Worpswede bzw. Kaffee Verrückt. Der Hoetger-Bau verdankt seinen Namen den zum Teil unterschiedlich gestalteten Klinkern und verfügt über keinen rechten Winkel, was die damaligen Bewohner bewog, das Gebäude „verrückt“ zu nennen. Das Mittagessen war bereits individuell vorbestellt, so dass keine Zeit verloren ging; denn die Gruppe wurde um 14 Uhr von einer sehr netten und kompetenten Stadtführerin abgeholt. Trotz des starken Regens umrundete die Gruppe den Weyerberg mit der Käseglocke, einem Holzhaus, ebenfalls vom Architekten Hoetger, das noch immer bewohnt ist, und dem Friedhof, auf dem Paula Modersohn-Becker begraben liegt. In der Zionskirche konnte die Gruppe Blumenornamente von Paula Modersohn-Becker bestaunen, die während der Zeit des Nationalsozialismus übermalt waren. Ebenso finden sich dort Engelsputten von Clare Westhoff-Rilke.

Den Ursprung als Künstlerkolonie verdankt Worpswede einem Besuch des Malers Mackensen, der sich spontan in Worpswede verliebt und andere Maler wie Otto Modersohn, Hans am Ende, Fritz Overbeck, Heinrich Vogeler und Carl Vinnen mit ansiedelt. Paula Becker und Clara Westhoff, später verheiratete Rilke, sind Malschülerinnen von Fritz Mackensen. Durch berufliche Begegnung in Paris mit Paula Becker folgt auch Bernhard Hoetger nach Worpswede und prägt das Gesicht des Ortes für die Zukunft. Aufgrund der schlechten Witterung hatte niemand mehr Lust, selbständig auf Entdeckungstour durch Worpswede zu bummeln. Einige verweilten in einer der vielen Galerien und Kunsthallen oder gingen Kaffeetrinken, bis später wieder die Heimreise mit dem Niedersachsenticket angetreten wurde. Ein schöner Tag ging kurzweilig zu Ende.

 

Sigrid Nickel 06/2017

Besuch im Luftfahrtmuseum


Nachdem erst kürzlich einige Teilnehmer der Gymnastikgruppen des SC Hemmingen-Westerfeld den Hannover Airport und dessen Feuerwehr in Langenhagen besucht und damit die moderne Luftfahrt kennengelernt haben, wollte man den Ursprüngen der Fliegerei nachspüren. Früh am Morgen verabredete man sich zu einem Ausflug zum Luftfahrtmuseum in Laatzen. Dies Museum, ein eingetragener Verein, wird von Ehrenamtlichen liebevoll verwaltet und gepflegt, und ist auf Spenden angewiesen.

 

Die Ausstellung von 4500 Exponaten, ein Querschnitt durch die Luftfahrtgeschichte  von den ersten Überlegungen Lilienthals zu Flugübungen in den 1890er Jahren - Gleitflug gesteuert durch Körperbewegung -, bis zu Exponaten aus dem 2. Weltkrieg, wurde uns von einem äußerst kompetenten Herrn, der mit Leib und Seele der Fliegerei verschrieben ist, in einem gut zweistündigen Rundgang erklärt. Fehler, die im ersten Weltkrieg den Piloten das Leben kosteten, weil das Maschinengewehr so montiert war, dass es den Holzpropeller zerschoss, wurden ausgemerzt und geändert; AEG und Siemens bauten Kriegsflugzeuge um in Passagierflugzeuge. Mit der „Spirit of St. Louis“ flog Charles  Lindbergh 33 Stunden ohne Unterbrechung – ohne Essen und Trinken und ohne Toilette – nach Paris. Die ersten Junkers Passagierflugzeuge boten ihren Passagieren zwar ein Dach über dem Kopf, die Piloten aber waren es von den Kriegsmaschinen gewöhnt, „offen“ zu fliegen. Die Siegessäule in Berlin stand urspr. neben den Reichstagsgebäude und wurde von Hitler versetzt und verlängert. All dies und vieles mehr erfuhr die Gruppe bei ihrem Rundgang. Es gäbe noch einiges darüber hinaus zu zeigen und zu erklären, doch irgendwann meldeten sich auch Hunger und Durst, und die Gruppe ging zu einem gemeinsamen Mittagessen. Sicher wird die Eine oder der Andere das Museum noch einmal privat aufsuchen.

 

 Sigrid Nickel, 10/2016

 

Gymnastikgruppe besucht Flughafen


Ziel der 17 Teilnehmer der Gymnastikgruppe des SC Hemmingen-Westerfeld war der Hannover Airport. Zwischen den Terminals B und C am Flughafenmodell wurde die Gruppe von einer Mitarbeiterin des Besucherdienstes freundlich in Empfang genommen. Nach Übergabe der Teilnehmerliste mit Personalausweisnummer und Anerkennung der Richtlinien für die Besichtigung der Flughafen Feuerwehr begab sich die Gruppe direkt zum Check in sowie zur Handgepäck- und Personenkontrolle. Ursprünglich diente 1935 der  Flughafen als Militärbasis. In nur 6 Monaten Bauzeit wurde 1952 aus Anlass der ersten Hannover Messe, die auch von der Queen besucht wurde, der Verkehrsflughafen Hannover erstellt. Damals zählte man rd.  125000 Passagiere pro Jahr, heute ist das Aufkommen auf 5,5 Mio. Passagiere angestiegen. Damit liegt der Hannover Airport an achter Stelle der deutschen Flughäfen. Täglich starten und landen 210 Flugzeuge. Neben den Terminals A und B mit 12 Flugsteigen wurde 1999 zur Expo der Terminal C mit noch einmal 8 Flugsteigen ergänzt. Viele Flughäfen schließen über Nacht; der Hannover Airport ist 24 Stunden im Dienst. Der Gruppe wurden auch die Monitore an den beweglichen Fluggastbrücken erklärt, die den Piloten den Weg zum Einparken anzeigen. Die zwei Mio. Liter Kerosin, die täglich für den Flughafenbetrieb nötig sind, kommen durch eine Pipeline vom 13km entfernten Mittellandkanal. In einer Tragfläche eines Flugzeuges befinden sich 6000 l Kerosin.

 

 

Die eigene Hundestaffel ist abgerichtet auf Bomben, Drogen und Geld.

 

 

Interessant fanden die Besucher die Vakuum-Hebeanlage für die Kofferverteilung, was Kräfte spart.

 

 

Im Anschluss besuchten die Teilnehmer die Flughafen Feuerwehr. Sehr eindrucksvoll waren allein schon die Fahrzeuge, die Bereifung und die sehr durchdachte Bestückung eines Zuges. Einen lustigen Anblick boten die einsatzbereiten Feuerwehrstiefel und die dazugehörige Hose. Die Brandbekämpfungsfahrzeuge sind mit einer Wärmebildkamera und Wasserwerfer für 90 m Entfernung mit 6000 l Wasser und  Schaum ausgestattet. Ein Fahrzeug hat 1400 PS, wiegt 53 t und verbraucht einen Liter Sprit pro km.

 

 

Der Abschluss auf der Aussichtsterrasse mit einer guten Rundumsicht bei klarem warmem Sommerwetter rundete diesen schönen Ausflug ab.

 

 

Sigrid Nickel, 10/2016

 

 

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